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Beschaffungsmarkt China
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Tatsache Nr. 1:
Viele lohnintensive Produkte sind zu konkurrenzfähigen Preisen in Deutschland einfach nicht mehr herstellbar!
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"In China als „Werkbank..."
  • In China als „Werkbank der Welt“ muss ein Fabrikarbeiter dagegen für € 0.50.- Stundenlohn schon recht fleißig sein.



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Die hier werden’s bekommen.
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Die eher weniger.
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…die auch kaum.
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Hier kriegt’s eher der Aufseher.
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Eine simple Weisheit der Dakota Indianer lautet:

Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.
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Als Unternehmer beherzigen wir diese simple Regel jedoch eher selten, sondern versuchen –oft bis es zu spät ist- allerlei noch so absurde Strategien...
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... wir besorgen uns eine
 stärkere Peitsche.
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... wir wechseln
die Reiter.
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... wir sagen, so haben
wir das Pferd doch
immer geritten.
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... wir kaufen Leute
von außerhalb ein,
die angeblich tote
Pferde reiten können.
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... wir schirren mehrere
tote Pferde gemeinsam
an, damit wir
schneller werden.
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... wir schimpfen auf die Bank, die das tote
Pferd nicht
mehr beleihen will.
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"…wir schimpfen auf Vater..."

  • …wir schimpfen auf Vater Staat, der unser Pferd umgebracht hat, indem
  • er „all das billige Zeug
  • aus China“ reinlässt.
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"Tatsache Nr"
  • Tatsache Nr. 2:
  • Im Zeitalter der Globalisierung müssen viele deutsche Hersteller in China produzieren (lassen) und so daheim zum Handelshaus mutieren
  •  –oder schließen.
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"Doch schon die erste Gretchenfrage"
  • Doch schon die erste Gretchenfrage:
  •   In China einen eigenen Produktionsbetrieb hochziehen oder Ein-kauf bei chinesischen Herstellern?
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"Unsere Antwort"
  •  Unsere Antwort:
  •   Wo immer es geht –und es geht meist- In China produzieren lassen, nicht investieren, denn


  • mit allgemeiner Rechtsunsicherheit, Vetternwirtschaft und Korruption im Reich der Mitte kann kaum ein Ausländer erfolgreich umgehen. Man sollte das den Landeskindern überlassen.
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"Jedenfalls in den Küsten-regionen (..."
  • Jedenfalls in den Küsten-regionen (Guangdong, Groß-
  •   raum Shanghai, Xiamen usw.) gibt es eine ganze Anzahl diverser Produktionsbetriebe, deren moderner Maschinen-park manch deutsche Fabrik-halle fast museal anmuten lässt.
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"Nicht wenige chinesische Betriebe sind..."

  • Nicht wenige chinesische Betriebe sind sogar vom deutschen TÜV ISO zertifiziert (und darauf entsprechend stolz).
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"Was den Betrieben dagegen oftmals..."

  • Was den Betrieben dagegen oftmals fehlt sind treue Stammkunden und Fertigungs-Know-how!
  • Wenn er es klug anstellt, wird der Ausländer dann nicht nur als Käufer, sondern auch als Ausbilder geschätzt.


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   Das Auge des (deutschen) Käufers wacht.
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"Aber auch wer derlei Beauf-"
  •    Aber auch wer derlei Beauf-  sichtigung/Schulung seines chinesischen Lieferanten personell, sprachlich usw.
  •   aus Deutschland heraus
  •   selbst nicht darstellen kann, muss nicht leer ausgehen:


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"In China und Hong Kong..."
  •          In China und Hong Kong gibt es durchaus zuverlässige Einkaufs-agenten, von denen die Anfang 2003 von uns übernommene SHANGHAI STAR Ltd. (leider) nur einer ist.
  •   Da niemand alles kann, haben sich auch diese Agenten meist speziali-siert. So SHANGHAI STAR u. a. auf Spritzguss und die dazugehörenden Toolings, die in China ganz erheblich günstiger zu haben sind.
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"Ein Endprodukt"
  • Ein Endprodukt: Das “Maggi Kochstudio”.
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"Einkaufsagenten rechnen sich oft schon..."
  •     Einkaufsagenten rechnen sich oft schon dadurch, dass sie China und sein Preisniveau weit besser kennen. Wer als Ausländer dennoch lieber alles selbst machen möchte, steht dagegen zunächst vor der Frage:


  •   Wie finde ich geeignete Lieferanten?
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"Nicht nur der Preis muss..."
  •   Nicht nur der Preis muss stimmen! Wichtig sind auch


  • Gute Verkehrsanbindung;


  • Sprachlich wie technisch gute Kommunikationsmöglichkeit;


  • ISO Zertifizierung durch renommierte Prüfer.
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"Von Hong Kong- oder Taiwan-chinesen..."
  • Von Hong Kong- oder Taiwan-chinesen geführte Fabriken sind meist “westlicher”.


  • Vor allem aber: Hinfahren!
  •   Wer seinen chinesischen Hersteller nicht besucht, kann leicht hier landen, denn auch das ist China:
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"Welche Vertrags- Liefer- Zahlungsbedingungen"
  • Welche Vertrags- Liefer- Zahlungsbedingungen
  • sind akzeptabel ?
  • Von Chinesen in einer Fremdsprache vorbereitete Verträge sind manchmal recht konfuses Zeug.
  • Chinesen unterschreiben ihnen vorgelegte Verträge oft bereitwillig, nehmen sie jedoch nicht immer ernst.


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"Verschifft wird meist FOB"
  • Verschifft wird meist FOB. CIF wie C&F werden aber auch problemlos akzeptiert.
  • Neukunden wird durchweg Vorkasse (die nicht ratsam ist), Akkreditiv oder (seltener) Kasse gegen Dokumente abverlangt.
  • Ablehnen sollte man die Einschaltung staatlicher Exportgesellschaften. Sie verteuern den Kauf um ca. 5 %, und wer heute in China immer noch keine eigene Exportlizenz hat, lässt befürchten, dass
  •    Sie sein erster Auslandskunde sind.




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"Größtes weil permanentes Problem aller..."
  •    Größtes weil permanentes Problem aller “Selbermacher” jedoch:
  •  Wer inspiziert meine
  • Ware vor Verschiffung?
  • Selbst bei qualitativ besseren Lieferanten kommt z. B. SHANGHAI STAR mit einer Inspektion nicht immer aus.
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"Anreise aus Deutschland lang und..."
  • Anreise aus Deutschland lang und teuer.
  • Stationierung eines eigenen Mit-arbeiters in China legal nur über Eröffnung einer Niederlassung im Lande möglich,was umständlich und teuer ist.
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"Jedenfalls solange der Käufer die..."
  • Jedenfalls solange der Käufer die Ware vor Verschiffung voll bezahlen oder ein Akkreditiv stellen muss, kann er derlei nur auf sich nehmen  -oder eben doch einen externen Quality Controller einschalten, der sich seine Zeit natürlich bezahlen lässt.
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Noch wach? Dann nun zu denen, die in China doch lieber selbst produzieren möchten.
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"Oft ist Motiv hier"
  •    Oft ist Motiv hier, dass nicht nur für das heimische Stammhaus, sondern auch den chinesischen Markt produziert werden soll. Bisher war das, angesichts hoher Zoll-schranken nachvollziehbar, jedoch:
  •    WTO bedingt, sinken Chinas Zollsätze seit 2005 rapide. Überall dort, wo es nicht um lohnintensive Produkte geht, dürfte der Trend daher wieder sein: Nach China exportieren, nicht dort produzieren, denn eine einzige Erfolgsstory ist das Land für Ausländer nun wirklich nicht:
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"Laut einer Umfrage bei rd"
  •     Laut einer Umfrage bei rd. 1,500  europäischen Produktions-betrieben
  • lag deren Geschäftsergebnis bei  54 % unter Plan;
  • bei 21 % im Plan;
  • nur bei 25 % über der Planung;
  • 62 % meinten, bei Betriebseröffnung ihr Marktpotential in China überschätzt zu haben;
  • !  68 % würden sich bei weiteren Investitionen in China aus heutiger Sicht für eine eigene 100 prozentige Tochterfirma entscheiden, und nur 32 % abermals ein Joint Venture mit lokalen chinesischen Partnern eingehen;
  • 50 % hielten die Korruption im Lande für ein wesentliches Geschäftshindernis;
  • 61 % der Befragten hatten Probleme, weil ihre Produkte im Lande raubkopiert wurden,  und nur 12% konnten sich erfolgreich dagegen wehren.
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"Fazit"
  •    Fazit: Nur wer lohnintensive Produkte hat, diese (zumindest auch) in China verkaufen will, seines Erfolges dort sehr sicher ist und einen langen Atem hat,  sollte daran denken, im Lande auch selbst zu produzieren. Das Gros steht sich als Käufer besser!
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"Deutsche Consult (Asia"

  • Deutsche Consult (Asia) Ltd.
  • Hong Kong  –   Köln
  • Wir helfen Ihnen weiter!
  • Ihre Ansprechpartner in
  • Hong Kong:
  • Dr. Michael J. Thomas
  • 6/F Silver Crest,
  • 24 MacDonnell Road,
  • Central, Hong Kong
  • Tel.: (+852) 2522 7099
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